Simon Beckett: Obsession

Als absoluter Fan von Simon Becketts David-Hunter-Krimis (Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe) war ich sehr gespannt, ob seine früheren Werke, die nun im Erfolg seiner Bestseller nachträglich bei uns erschienen sind, wohl auch etwas taugen würden.

Naja, an Chemie des Todes und seine Nachfolger kommen Obsession und Flammenbrut nicht heran, aber trotzdem muss ich sagen, sind sie spannend und die darin entfalteten Story-Ideen haben etwas.

Obsession beginnt tragisch. Bens Frau Sarah stirbt ganz plötzlich und lässt Ben mit ihrem autistischen Sohn Jacob zurück. Doch nicht genug. Beim Aufräumen ihrer gemeinsamen Wohnung macht Ben eine unglaubliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind, stattdessen häufen sich die Indizien, dass Sarah ihn als Baby entführt hat. Wie soll Ben nun damit umgehen?

Jacobs leiblicher Vater kann schnell ermittelt werden und Ben lässt zu, dass dieser Jacob zu sich nimmt. Doch als Ben an seinem ersten Besuchstag sang- und klanglos abgewiesen wird, fällt ihm schnell auf, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt.

Um Jacob zu schützen, macht sich der gelernte Fotograf auf, herauszufinden, welchen Obsessionen Jacobs leiblicher Vater und dessen Frau frönen, doch diese Aufgabe wird plötzlich ihm zur Obsession. Kann Ben noch rechtzeitig eingreifen und Jacob retten?

Interessant, wie hier mit verschiedenen Perspektiven gespielt wird und wie man ins Nachdenken gerät, was tatsächlich das beste für Jacob sein könnte. Und natürlich wird’s zum Schluss hin ganz schön spannend.

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